Externe Ressourcen und Blick von aussen erleichtern Strategieumsetzung

Erschienen am: 30. Juli 2018

Ein Unternehmen zu leiten ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Neben alltäglichen Situationen kommt es durch disruptive Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft wie der Digitalisierung, aber auch durch unternehmensinterne Prozesse wie Nachfolgeregelungen auch immer wieder zu besonderen Wendepunkten, die eine Strategie und die Strategieumsetzung erfordern.

Engpass Strategieumsetzung

Dabei ist die Strategieumsetzung in vielen Unternehmen ein Engpass, da die internen Ressourcen nicht ausreichen oder Konflikte auftreten, die sich ohne externe Unterstützung nicht lösen lassen. In diesen besonderen Situationen unterstützt die mmc AG Unternehmen. Im aktuellen Beitrag schildert Michael Mollenhauer einige Case Studies, bei denen Berater der mmc AG die Strategieumsetzung in Ausnahmesituationen begleiteten und unterstützten.

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Die Zukunft zu gestalten bedarf einer Strategie. (Bild: © Coloures-Pic| Fotolia)

Digitalisierung: Strategieerarbeitung und Strategieumsetzung

Die Digitalisierung verändert Märkte, Gesellschaften – und Unternehmen. Besonders in der Informations- und Kommunikationsbranche muss radikal umgedacht werden. Dies bekam auch ein Kommunikationsdienstleister zu spüren. Mit der Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse und Produkte musste er seine Organisation neu ausrichten und neue Kompetenzen aufbauen. Hier begleitete die mmc AG das Unternehmen sowohl bei der Erarbeitung der Strategie als auch bei der Strategieumsetzung.

Globalisierung: Konkurrenzfähigkeit unter Druck

Neben der Digitalisierung fordert noch ein weiterer Megatrend Unternehmen heraus: Die Globalisierung. Durch die immer stärker werdende Verflechtung der Märkte geraten gerade Geschäftsmodelle und Unternehmen aus den westlichen Industriestaaten unter immer stärkeren Konkurrenzdruck. So ging es auch einem Hersteller von Elektronikteilen, der durch asiatische niedrigpreisige Produkte seine Marktposition in Gefahr sah.

Eine Internationalisierungsstrategie, die die mmc AG in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen erarbeitete, konnte das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig machen. In der Strategieumsetzung schloss das Unternehmen eine Partnerschaft mit einem asiatischen Low-Cost-Anbieter und konnte so OEM Kunden in China gewinnen.

Unternehmensnachfolge: In Konflikten vermitteln

Gerade wenn in Familienunternehmen das Geschäft von einer Generation auf die nächste übergeben wird, kommt es nicht selten zu Konflikten. Die neuen Geschäftsführer wollen alles umkrempeln und modernisieren – die alten wollen oder können ihr Lebenswerk noch nicht loslassen. In dieser schwierigen Situation begleitete die mmc AG ein Verlagsunternehmen, in dem bei einem Generationswechsel Konflikte zwischen den Gesellschaftern aufgetreten waren.

Die mmc-Berater wandten hier ein mediationsanaloges Verfahren an. So entwickelten wir neue Vereinbarungen, die die internen Beziehungen neu regelten: Zwischen den Familienstämmen und den Gesellschaftern.

Verkauf von Unternehmensteilen: Projektmanagement

Ein bekannter Hersteller von Konsumgütern wollte sein Private-Label-Geschäft verkaufen. Dazu musste zunächst dieser Geschäftszweit aus dem Stammhaus herausgelöst werden. Um das Unternehmen für den Verkauf attraktiv zu machen, unterstützte die mmc AG bei der Senkung von Kosten in Produktion, Logistik und Verwaltung und sorgte für Wachstum im Vertrieb. Hier war die Strategieumsetzung für den Vertrieb von entscheidender Bedeutung. Im weiteren Verkaufsprozess unterstützte die mmc AG den Mandanten bei der Ansprache von Investoren und im gesamten Verkaufsprozess.

Strategieumsetzung: Coaching und Kommunikation

Ein Wechsel in der Geschäftsführung, gepaart mit Umstrukturierungen – das kann nur Konflikte zur Folge haben. So war es auch bei einem Möbelhersteller, bei dem der neue Geschäftsführer die Produktion umstrukturierte. In der Folge gab es Kapazitätserweiterungen und damit Schließung von Fertigungslinien und Entlassungen. Dies führte zu negativen Spannungen auf allen Ebenen, die das Vertrauensklima zwischen Management und Mitarbeitern stark beeinträchtigten.

Hier war die Kommunikation entscheidend: Die mmc AG begleitete die Geschäftsleitung bei der Erarbeitung einer geschickten Kommunikationsstrategie und der Umsetzung der Produktionsumstrukturierung.

Interim-Management: Führen auf Zeit

In Umbruchsituationen wechselt häufig das Personal, das Management schafft neue Positionen – geeignete Kandidaten fehlen jedoch zunächst. So auch bei einem Bauzulieferer, mit dem die mmc AG ein neues Strategiekonzept erarbeitete. Ein Wechsel in der Geschäftsleitung hatte eine vakante Position zur Folge. Der mmc-Partner nahm die CEO-Position auf Bitte des Managements interimistisch ein und war an der Einführung eines neuen Geschäftsbereiches beteiligt.

Der Blick von außen

Nicht nur die Ressourcen können in Krisenzeiten ein Unternehmen bei der Strategieumsetzung unterstützen. Auch der unvoreingenommene Blick von außen ist oft ein Gewinn für Unternehmen. Konflikte werden in einem anderen Licht betrachtet und Lösungen, die von den Beteiligten gar nicht gesehen werden, bringen oftmals die Wende. Deshalb lohnt es sich in vielen Fällen, externe Berater zu engagieren, wenn das Unternehmen an einem kritischen Punkt steht.

Der Beitrag wurde verfasst von Michael Mollenhauer, Managing Partner der mmc AG.